Donnerstag, 31. Oktober 2013

Die ersten Arbeitstage nach der Elternzeit - ein kleiner Zwischenbericht

Ihr merkt es, ein wenig ruhiger ist es hier auf dem Blog geworden... Die Berufswelt hat mich wieder voll im Griff. Die wenige Freizeit wird momentan mit UNSERER kleinen Familie verbracht. Trotzdem ist mir der Blog wichtig - ihr seid mir wichtig!

Seit dem 18.Oktober bin ich also wieder Vollzeit in meinem Job, bedeutet 6:30 Uhr spätestens aufstehen, duschen, stillen (ja, ich stille immer noch :D ) , schminken , anziehen, Haare machen, Lotte evtl. noch einmal stillen ... und sich verabschieden. Ab und an blutet das Mutterherz, besonders wenn meine Lieben alle zusammen im Bett kuscheln.
Gegen 7:45 Uhr bin ich dann meist auf der Arbeit. Termine hier, Bürokram da, Telefonkonferenz muss auch sein, schnell wichtige Mails beantworten, tjoa und dann ist es schon mittags. Ab und an fahre ich dann nach Hause, aber es artet dann eher im Stress aus, leider. Dafür haben Lotte-Papa und Töchterchen schon 2 Mal auf der Arbeit besucht. Stolz habe ich mein Mädchen präsentiert.

Der weitere Arbeitstag geht auch rasend schnell vorbei, schwupps ist es dann gern schon 18 Uhr oder später... Etwas müde komme ich dann meist nach Hause. Aber da erwartet mich ein strahlendes Kinderlächeln, ein kochender Ehemann, zwei sich freuende Hunde und ein wirklich ordentlicher Haushalt (ein wenig Unterstützung gibt es ja von unserer Putzfee). So kann ich den Feierabend genießen. Gemeinsam wird am Esstisch gegessen, das Lottchen im Hochstuhl und wir daneben.
Ein echtes Familienleben, spießig und doch wunderschön!

Dann wird es auch langsam Zeit fürs Bett. Lotte zwischen uns, ein Film wird geschaut. Viel bekomme ich dann nicht mehr davon mit, nach einigen Minuten bin ich eingeschlafen und schlummere selig.

Die Wochenenden versuchen wir uns ein wenig frei zu halten, ich merke, dass ich die Erholung brauche.

Und bereue ich meine Entscheidung gleich nach 7 Monaten wieder Vollzeit arbeiten zu gehen?
Nein, es fühlt sich richtig an, ich bin zwar Vollblutmama, aber auch gern Vollzeit-Jobber.
Ich genieße jede Sekunde mit meiner Tochter, mit meinem Mann und den verrückten Hunden. Bestimmt sogar mehr als wenn ich den ganzen Tag Zuhause wäre. Doch ich benötige einfach die Herausforderung auf der Arbeit, ich mag meinen Job, die Kollegen (meistens ;).

Trotz allem suche ich mir kleine Fluchten, Auszeiten nur für mich. Gestern ging es erstmalig seit der Schwangerschaft mal wieder schwimmen. Ich denke, dass besonders diese Zeit, einfach mal nur für mich sein, wichtig ist.

Und wie meistert Lotte-Papa seine Elternzeit? Grandios, er ist einfach die bessere Mama ;) Lotte wächst und gedeiht prima... Die zwei sind ein Dream-Team. Zusammen wird mit den Hunden Gassi gegangen oder bei DM geshoppt.

Ja, es war die richtige Entscheidung - für UNS! Denn wir sind rundum glücklich....

Und wie war es bei euch oder wie plant ihr die Elternzeit und das Leben danach? Schreibt UNS gern Kommentare, wir sind gespannt!!!

Kommentare:

  1. Hab mich schon auf einen kleinen Zwischenbericht gefreut. War neugierig. Und ich bin froh, dass alles so reibungslos klappt. Ich kann das nachempfinden... es tut auch gut, zu arbeiten. Und dann genießt man den Rest viel mehr. Ich brauche beides. Die einzige Schattenseite ist, dass der Käferpapa nicht so wirklich der Hausmann und ziemlich unordentlich. Muss ich mal so sagen. *pfeif* Die Unordnung macht mich jedenfalls wahnsinnig. Müsste etwas cooler werden. Ne Putzfee könnten wir also auch gebrauchen. :)
    Der Papa, der fühlt sich auch wohl? Ja? Klingt danach...

    Liebe Grüße
    Tanja

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  2. Ja Lotte-Papa hat sich schnell als Hausmann bewährt und fühlt sich wohl. Er meistert es besser als ich :) obwohl er auch eher unordentlich ist, liegt hier nix mehr rum. Ihn stört Unordnung nun auch ;)

    Ganz liebe Grüße zurück!

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  3. Ich glaube nicht, dass dein Mann die bessere Mama ist, denn niemand kann die Mama ersetzen, aber ich finde trotzdem, dass ihr das super meistert und es klingt doch alles wirklich richtig toll! Schön, dass ihr eure Zeit gut genießen könnt und da steht der Blog ganz hinten an, so muss das sein!

    Weiter so!

    Liebe Grüße,
    Janina

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  4. Stimmt, manchmal Sachen können nur Mamas ♡ aber Lotte-Papa ist ein Traumvater und darum beneide ich das Lottchen ein wenig ;)

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  5. Ich finde auch, das hört sich perfekt an!
    Die Mama ersetzen will er glaube ich garnicht, sondern nur bestmöglich für Lotte da sein und ich glaube, das macht er richtig, richtig gut:)
    Selbst ein bissl Unordnung fände ich nicht schlimm, Hauptsache alles andere läuft und das er das so meistert, finde ich einfach Klasse:)
    liebe Grüße
    Simone

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    1. Nein, Unordnung stört mich auch nicht... solange alle glücklich sind, aber es ist ein schöner Nebeneffekt :D Die 2 bzw 4 meistern den Alltag wirklich fabelhaft, besser als gedacht.

      Liebe Grüße zurück!

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  6. Ich mag deinen Bericht und freue mich sehr das eure Entscheidung sich für euch genau richtig anfühlt.

    Wir haben vor mehr als 16 Jahren entschieden das ich zu Hause bleibe bis das jüngste Kind mindestens auf der weiterführenden Schule angekommen ist.
    Der Jüngste ist nun 6 Jahre und wurde in diesem Jahr eingeschult, ich habe also noch ein paar Jahre Zeit mir Gedanken darüber zu machen wie es für mich beruflich weiter gehen soll - einen Plan habe ich bisher überhaupt nicht, fühle ich mich doch als Hausfrau und Mutter rundum wohl und genieße die Zeit total...

    Liebe Grüße
    Melanie

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    1. Das meine ich damit, man sollte wirklich individuell entscheiden. Oft muss ich mir anhören, dass die Mamas sich nicht vorstellen könnten das arme Kind alleine zu lassen. Machen wir auch nicht, der Papa kümmert sich famos darum :D

      Ich bin gespannt, wie es dann bei euch weitergeht!

      Liebe Grüße zurück!

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  7. Wir waren gerecht :) Beim ersten Kind war ich zwei Monate, der Zweifachpapa 12 Monate daheim, beim zweiten Kind war es genau umgedreht, erst ich 12 Monate, dann er zwei Monate.

    Es war für uns der richtige Weg und ja auch ich bekam die Frage gestellt, wie ich den Erstgeborenen nur allein lassen könne. *hust*
    Aber der Papa hat es ganz wundervoll hinbekommen. Kind, Haushalt und Fernlehrgang....

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    1. Sehr cool :D

      Die Väter von heute sind toll !

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    2. Huhu, bin gerade durch Zufall über dich gestolpert.

      Also ich dachte immer, ich als Vollbluterzieherin und als Vollblutvisagistin würde nur 6 Monate AUszeit nehmen. Da meine Schwangerschaft einher ging mit einer Klage gegen meinen AG hatte ich sofortiges Berufsverbot und nahm natürlich 12 monate. Ich habe es nicht bereut. Es war dann auch genau richtig mit Krippe und co, da unser Zwerg zwar ein Powerzwerg ist, aber auch sehr Mamanhänglich. Dazu mit dem Zahnen sher große probleme hatte und dadurch noch anhänglicher wurde. Ich habe es keine Sekunde bereut und werde es beim nächsten Würmchen auch wieder so machen. Ich liebe meine Jobs, aber ich liebe es auch meine Kinder und meinen Haushalt in Ruhe zu machen und auch mehr Zeit für meine Visajobs dadurch zu haben .-)

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    3. Schön, dass du hierher gefunden hast!

      Coole Berufs-Kombi übrigens :D

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