Samstag, 3. November 2012

Der Countdown läuft!

Die letzten 100 Tage meiner Schwangerschaft sind angebrochen, 180 Tage liegen schon hinter mir und ich trage unser kleines "Uns" unter meinem Herzen.
100 Dragees von Schwiegermama, die uns die Wartezeit versüßen sollen
Eigentlich doch einmal ein guter Zeitpunkt, um ein wenig die bisherige Schwangerschaft Revue passieren zu lassen.

Angefangen hat alles mit dem positiven Schwangerschaftstest am 04. Juni. Na ja, eigentlich schon zwei Tage vorher, da ich mir schon da sicher war, dass es geklappt hat. Der digitale Test hat es dann mit den erlösenden Worten "schwanger" bestätigt. Natürlich habe ich mich unendlich gefreut, doch seitdem begleiten mich auch Ängste. Ist alles gut mit unserem kleinen "Uns"?

Den ersten Frauenarzt-Termin haben wir dann bewusst 22 Tage später gelegt. Während diesen drei Wochen habe ich zur eigenen Beruhigung digitale Schwangerschaftsstest mit Wochenanzeige gemacht und tatsächlich stieg die Anzahl der Wochen.

Belohnt wurden wir dann bei meiner Ärztin mit einem blubbernden Herzchen. Mein Mann und ich waren überglücklich. Doch gleich wurde unsere Freude wieder getrübt: Leider mussten wir Bekanntschaft mit Hugo*, dem Myom machen. Aber schon da war ich mir sicher: Unser Kind wird dem ollen Ding schon zeigen, wie stark es ist und ich hatte recht!
Trotzdem erhielt ich das Beschäftigungsverbot und leiste unseren zwei verrückten Hunden den ganzen Tag Gesellschaft.
Von da an durfte ich alle zwei Wochen unsere Kleine begutachten, auch der Chefarzt des Krankenhaus warf ab und an einen Blick auf uns. Immer mit der beruhigenden Nachricht, dass alles super ist. Auch Hugo ist nicht so stark gewachsen, wie wir alle befürchtet hatten.

Begleitet wurde ich dann in den ersten Monaten von der elenden Übelkeit. Warum erzählt einem keiner, dass es nicht nur Morgenübelkeit gibt?
So wirklich helfen konnte mir in der Zeit nichts. Mein Mann machte mir morgens kleine Care Pakete und schleppte fast täglich irgendwelche Mittelchen (Globuli, Vomacur, Akupressur-Bänder und und und) an, doch vergebens.
Sehnlichst erwartete ich die 12. Schwangerschaftswoche, da man doch immer sagt, alles wird ab da besser. Joa, da schien ich die Ausnahme gewesen zu sein, erst viele Wochen später verabschiedete sich die Übelkeit. Was für eine Erleichterung, ich nahm wieder am Leben teil!

Als die kritische Zeit vorbei war, entschlossen wir uns, dass endlich die Familie eingeweiht werden soll. Unendliche Freude kam uns hier entgegen und diese besteht immer noch. Ein sehr schönes Gefühl!

Irgendwann spürte ich das erste Rumoren in meinem Bauch: Unser Baby bewegt sich spürbar in mir. Welch ein beruhigendes Gefühl.

Und dann bekam ich vom dritten Arzt die Bestätigung, dass wir ein Mädchen bekommen. Der Name war schnell gefunden und das Glück wurde immer größer für uns.

Es wurde nach Herzenslust geshoppt, auch die werdende Oma konnte sich nicht zurück halten.

Das Kinderzimmer wurde mit den besten Mädels der Welt eingerichtet.

Spießigkeit hielt bei uns Einzug: Wir kauften uns eine Familienkutsche.

Kinderwagen und Autoschale stehen bereit.

100 Tage noch... Dann bist du da... Wirst unser Leben verändern... Uns komplett machen!

Wir warten (un-)geduldig auf dich!

*Ich habe glaube ich nie verraten, warum ich das Myom Hugo genannt habe. Sobald ich das schwarze Etwas auf dem Ultraschall sah, fiel mit der Name ein und durch die Namensgebung verflog die Angst davor.

Kommentare:

  1. Glückwunsch :) morgen bist du dann schon ein uhu :)

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  2. Ich weiß... Unglaublich! Nun rast die Zeit (zum Glück ;)

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  3. Hihi, eine UHU ;) Aber nun eine schlechte Nachricht, bei vielen Schwangeren kommt die Übelkeit zum Ende noch mal wieder :(

    LG

    asmo ( die vor 6 Wochen entbunden hat)

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    1. Ja, nun rast die Zeit!

      Das mit der Übelkeit habe ich auch schon gelesen, so wirklich ganz weg war sie nie. Aber nun ist es absehbar, wie lange man noch die Übelkeit mit sich rumschleppt, das macht es erträglicher.

      Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!!!

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  4. Hallo liebe Mitschwangere ;)
    Ich war die morgendliche Übelkeit soooo.. leid.. habe mich auf die Suche nach Abhilfe gemacht.
    Meine Hebamme hat mir so ätherisches Öl empfohlen, was es in der Apotheke zu kaufen gibt.
    Ich habe mir Sea Band Mama besorgt. „Roll-On mit ätherischen Ölen“ – ich muss sagen ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei so einem „Pflanzenkram“ – ABER ;) ich bin überzeugt.
    Die kleine Flasche ist super handlich und riecht gut – am Morgen auf Handgelenke und Schläfen geben und schon starte ich besser in den Tag.
    Grüße

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    1. Hallo!

      Ja, das habe ich auch alles ausprobiert, bei mir half wirklich gar nichts. Erst recht spät verkrümelte sich dann die Übelkeit. Leider kam sie dann ja irgendwann wieder. Aber nun ist das Ende ja absehbar ;)

      Liebe Grüße!

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    2. Hallo, ich habe mir die Produkte von Sea-Band-Mama ebenfalls bestellt. Ich leide an schlimmer Übelkeit und habe nach etwas gesucht, das natürliche Wirkstoffe beinhaltet. Auf der Website – die ist übrigens gar nicht so leicht zu finden, sie lautet www.sea-band.com/de/mama - habe ich gesehen, dass die auch bei Facebook sind. Ich habe die Seite gleich geliked. Die Beiträge sind wirklich interessant & nützlich, vielleicht schaut Ihr ja selbst mal rein. Ich habe mir beide Roll On & Akupressurband bestellt, ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Die Produkte findet Ihr in einer Online-Apotheke, die auch auf der Homepage verlinkt ist.

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