Freitag, 24. Januar 2014

So läuft es bei UNS unter der Woche ab... (aus Lotte-Mamas Sicht)

Immer mal wieder berichten wir ja von unseren Wochenenden, denn da passieren ja meist die spannenden Dinge. Aber vielleicht ist es für euch ja interessant zu wissen, wie so ein typischer Werktag bei UNS aussieht.

Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr, meist sind wir aber dann schon wach, weil die innere Uhr von Max und Rocky meint, dass wir früher aufstehen sollen. So lässt dann Lotte-Papa die beiden Fellnasen in den Garten und füttert sie.
Lotte und ich kuscheln derweil, meist stille ich sie dann auch noch. Das Töchterlein verschläft jedoch meist den Morgen, schnarcht mit ausgebreiteten Armen und merkt gar nicht, dass ich mich dann fertig mache.

Nach dem Duschen, Schminken und dem Anziehen kann es vorkommen, dass Lottchen doch wach von Mamas Gepolter wird. Schnell noch eine Runde kuscheln...
Dann muss ich mir schnell ein Brot schmieren und auch ein Coffee to Go darf nicht fehlen.

Zum Abschied wird Lotte ein Küsschen und ein Baby-Keks gegeben. Die Hunde bekommen natürlich ebenfalls ein Leckerlie und der Mann einen schnellen Kuss auf die Wange gehaucht. Für ein "Ich liebe euch" reicht es meist auch noch.

Im Auto trinke ich dann erstmal einen Schluck Kaffee, mein einziges derzeitiges Laster neben Süßkram... Radio wird aufgedreht und ab und an auch mitgesungen.

Nach nur 8 Minuten Autofahrt komme ich ca. um 7: 45 Uhr bei meiner Firma an, schnell einen Parkplatz gesucht und dann Richtung Büro laufen. Den Kollegen im Büro einen "Guten Morgen" gewünscht und dann den Rechner hochfahren. Währenddessen mache ich mir meist noch einen frischen Kaffee aus der Nespresso ... himmlisch. Das mitgebrachte Brot überlebt auch nicht lange.

Der Blick in den Outlook Kalender zeigt wieder einmal mindestens 4 Termine an. Puh, das wird also wieder stressig, denn schließlich soll auch noch hier ein Konzept geschrieben werden und jenes Projekt habe ich mir auch noch angelacht. Doch trotz der ganzen Termine und To dos: Das Lachen kommt nicht zu kurz... Leider auch das Essen nicht. Zwar bekomme ich es nicht hin, eine ordentliche Mittagspause zu machen, doch das mitgebrachte Essen wird am PC gegessen während ich vom Lotte-Papa mit neuen Fotos unserer Kleinen versorgt werde. Zudem hat immer ein Kollege irgendeinen Naschkram dabei, der dankbar von mir vernichtet wird.

Ab 17 Uhr beginnt der liebende Ehemann nachzufragen, wann ich denn nach Hause komme, damit auch das Essen pünktlich auf dem Tisch kommt ;) Ich muss ihn meist verströsten... Er ist es gewohnt, dass auch wenn ich schreibe, dass ich gleich losfahre, das "gleich" ein extrem dehnbahrer Begriff ist.

Meist bin ich um 18 Uhr aber dann wirklich startklar und begebe mich auf den Heimweg.
Zuhause angekommen höre ich schon die Hunde, die mich erwarten. Freudig werde ich von den Beiden begrüßt, Lottchen befindet sich auf Papas Arm und winkt und jauchzt. Ich schließe sie dann ganz fest in meine Arme und drücke ihr einen dicken Schmatzer auf. Ab jetzt beginnt "UNSERE" Zeit... Mama & Tochter sind dann unzertrennlich. Wir setzen uns dann auf die Couch und Lotte wird gestillt. Die Hunde liegen meist neben uns und werden gestreichelt.

Unser Familienkoch zaubert derweil leckere Gerichte, die wir am Esszimmertisch dann gemeinsam einnehmen.
Meist beenden wir das Essen gegen 19.30 Uhr. Ich mache dann das Töchterschen bettfein und der Papa macht klar Schiff in der Küche.

Gegen 20 Uhr verziehen wir uns dann ins Schlafzimmer, alle 5 gemeinsam. Hier genießen wir das Fernseh-Abend-Programm. Max und Rocky am Fußende eingekuschelt, Lotte zwischen Papa und Mama.


Häufig schläft Lottchen dabei ein, allerdings nicht ohne noch einmal gestillt zu werden.

Meine Augen werden ab 21:30 Uhr schwer, ich drehe mich mit Lotte auf die Seite und wir schlummern gemeinsam...

In der Nacht wird unsere Tochter ca. 3 mal wach, ein kurzes Stillen oder auch nur der verlorene Schnuller helfen beim wieder einschlafen...

Und dann startet ab 06:30 Uhr wieder ein neuer Tag bei UNS...

Kommentare:

  1. Das klingt ja sehr stressig, kann man kaum glauben. Herrje.

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    1. So gestresst sollte es gar nicht klingen, wir haben uns gut eingespielt ;)

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  2. Hui und ich finde es klingt sehr entspannt. Mit viel Schlaf, wenig Hausarbeit, selbst das Kind schläft vor der Glotze ein...
    Mal ganz ehrlich, stressig sieht anders aus. Vorallem würde ich mindestens ne Stunde früher aufstehen um früher bei der Arbeit sein, damit man abends vom Kind mehr hat.
    Ich arbeite zwar nur 40%, mein Mann 100% dafür steh ich an den Tagen an denen ich arbeite um 4.50 Uhr auf, mach schnell schnell, 20 min Fahrtzeit, damit ich um 6 Uhr bei der Arbeit sitze und meine Tochter pünktlich vor 12 Uhr ausm Kindergarten abholen kann. Achso Mittagessen wird abends vorgekocht, weil die Kleine dann schnell was Essen muss und ab in Mittagschlaf.

    mamamiez schreibt heute auch von ihrem Alltag, dagegen ist es bei uns noch entspannt.

    Grüße
    Nadine

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    1. Hallo Nadine,

      es ist ja auch erst einmal nur aus meiner Sicht geschrieben. Lotte-Papa ist ja zu 100% Zuhause.

      Und nein, leider klappt es bei mir nicht mit je früher ich ich auf der Arbeit bin desto schneller habe ich Feierabend. Es kommt auf den Job an, aber mein Job lässt dieses Modell leider nicht zu...

      Fern schauen wir wirklich dann abends im Schlafzimmer und Lotte ist dabei. Für uns wäre einfach die Alternative nix, dass sie im eigenen Zimmer schläft. Da kuschle ich lieber dann mit der schlafenden Lotte und bishe rhat sie auch keinen Schaden davon getragen ;)

      Und natürlich sieht der Alltag mit mehr und älteren Kindern anders aus...

      Wir leben einfach unsere Vorstellung von einer idealen Familie, so stressfrei wie möglich. Und solange es uns gut geht, sind wir zufrieden...

      Grüße zurück!

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  3. Also ich finde es klingt alles recht harmonisch und sehr eingespielt. Und es macht mir Hoffnung auf meine, zum Glück noch in weiter Ferne liegende, Rückkehr zum Arbeitsplatz. Ich stehe jeden Morgen (also als ich noch arbeitete) gegen 5 auf und verlasse halb 6 das Haus und komme erst gegen viertel nach 6 am Abend wieder nach Hause. Somit muss ich mich voll auf meinen Mann verlassen können. Noch eher anfangen, um eher nach Hause zu können geht ja nun einmal nicht in jedem Beruf und wenn ich das hier richtig gelesen habe, magst Du Deinen Job und es ist eben auch Teil Deiner persönlichen Identifikation. Was nicht bedeutet, dass man sein Kind weniger liebt. Und so sehe ich es auch, auch wenn es mir sicher nicht leicht fallen wird. Euer Beispiel zeigt mir aber, dass es geht.;))

    Ich habe jedoch eine Frage: wie macht Ihr das mit dem TV? Ich oder wir beide gehen mit unserem kleinen Mädchen oft ins Bett, kuscheln, stillen und wenn sie eingeschlafen ist, schauen wir noch einen Film. Wobei ich immer ein schlechtes Gewissen habe, weil ich mich frage, was sie davon mitbekommt. Trotz kaum Licht und wenig Lautstärke...??

    LG und einen schönen Freitagabend.

    J.

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    1. vielen Dank für die lieben Zeilen!

      wir haben für uns einfach unser Ideal gefunden und ja, mein Job ist Teil meiner Persönlichkeit, da drin gehe ich auf.

      Vielleicht klappt es bei euch auch alles so wie ihr es euch wünscht, ich drück dir die Daumen :)

      beim Fernsehen achten wir auch auf minimale Lautstärke ... und Lotte hat nie ihren Kopf zum Fernseher gerichtet. Sie liegt eingemummelt zwischen uns und bekommt kaum was mit ... außer ganz viel Kuscheleinheiten ;)

      Liebe Grüße!

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  4. Hach, ich liebe solche Berichte. :-)

    Ich hab vollen Respekt vor deiner Entscheidung arbeiten zu gehen und Lotte beim Papa zu lassen! Ich bin ehrlich, ich könnte das nicht bzw. hätte das nicht gekonnt... ;-) Aber ich finde es großartig, dass du immer noch stillst..trotz Job usw :-)

    Ich bin schon gespannt auf den Gegenartikel vom Lotte Papa (sollte der folgen..)

    Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

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    1. Du kennst und zu gut :) der Bericht vom Papa folgt :D

      Und mein Respekt gilt allen Vollzeit Müttern ♡

      Euch auch ein tolles Wochenende

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  5. Huhu, also ich finde diese Rollen Verteilung toll! Warum soll auch nicht mal der Papa zu hause bleiben und für alles Sorgen? Aber ich muss auch sagen, dass dies für uns nichts wäre ;)

    Wünsche Euch einen schönen Wochenstart!

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    1. Wir finden es auch prima so wie es ist :D

      Liebe Grüße von UNS!

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