Mittwoch, 31. Juli 2013

Brei-Allerlei: Eine Mama macht für euch den Vergleich!

Hallo Ihr Lieben!

Diesmal übergebe ich den virtuellen Stift an eine ganz liebe Mama, die ihren Sohn ebenfalls im Februar diesen Jahres bekommen hat.

Vor einiger Zeit fragte die Firma Milupa uns, ob wir zum Beikoststart nicht auch die Breie von Milupa testen wollen. Gern nahm ich dieses Angebot an, da wir eigentlich im Juli langsam mit der Beikost beginnen wollten. Allerdings haben wir den Start dann doch etwas verschoben, denn wie ich schon einmal geschrieben habe, klappt bei uns das Stillen wunderbar.

Somit freute ich mich sehr, dass die liebe Februarmami Kathleen ihre Einschätzung zu den unterschiedlichen Breien diverser Marken gibt. Für mich ist das super hilfreich, da ab August dann wohl doch einmal das Umstellen auf etwas festere Nahrung für das Lottchen anstehen wird.

Aber nun übergebe ich an Kathleen:

Vergleich der Reisflocken-Breie: Alnatura Natur-Reisflocken vs. BIO Reisflocken Milupa


Worauf ich als erstes achte, ist der Zuckeranteil in einem Produkt. Da steht bei Milupa mal eine glatte 0/100g und bei Alnatura 1,0g/100g.
Da man ja den Kindern so lange wie möglich den "bösen" Zucker vorenthalten möchte, klingt das für mich als Mama schonmal gar nicht schlecht.


Weiter ging mein Vergleich mit den Ballaststoffen und da gibt es wirklich einen großen Unterschied.
Bei Milupa sind es 1,8g/100g und bei Alnatura 4,7g/100.
Irgendwann hat man mal ja gelernt das Ballaststoffe länger sättigen sollen. Von daher würde ich mich von den für mich interessantesten Werten für Alnatura entscheiden, aber es geht ja auch noch um die Zubereitung und den Geschmack.

Also geschmacklich sind sie für mich beide mehr als neutral und auch mein Sohn schien keinen Unterscheid zu merken.

Vom Zubereiten würde ich jederzeit die Milupa Reisflocken wählen, da ich bei jeder Art des Breies keine Klümpchen hatte. Es war egal ob das Wasser Trinktemperatur hatte oder kochend heiß war, der Brei wurde immer schön glatt.
Bei den Alnatura Reisflocken gab es dort leider immer Klümpchen, die Mama dann fein rauspulen darf, da das Kind ja "empfindlich" ist ;)


Was mich an beiden Sorten fürchterlich gestört hat, sobald sie auch nur mit einem Hauch Feuchtigkeit in Berührung kommen, kleben sie überall fest.

Ach fast vergessen, die Kalorien bei Milupa betragen 387/100g und bei Alnatura 389/100g, was ich jetzt mal auf den Zuckeranteil schiebe.
In dem Vergleich Alnatura - Milupa würde ich mich sofort für Milupa entscheiden, da ich die Zubereitung echt einfach finde.

Preislich zahlt man für Alnatura 250g 1,95€ und für Milupa ca. 2€

Vergleich der Grießbreie: Milupa vs. Bebivita
Als nächstes durfte ich die beiden Grießbreie miteinander vergleichen, da wir bereits den Abendbrei eingeführt haben.


Auch hier ging es als erstes an den Zuckervergleich.
Bei Milupa sind auf 100g 36,8g enthalten und bei Bebivita 33g.
Geschmacklich merkt man den Unterschied auch, da ich Milupa als sehr süss empfunden habe und auch mein Kind ihn nicht besonders mochte.

Auch bei den Ballaststoffen schneidet Milupa etwas schlechter mit 1,1g/100 ab. Bei Bebivita sind es 2g/100, was jetzt aber in meinen Augen nicht den extremen Unterschied macht.

Auch lege ich ein besonderes Augenmerk auf Jod, da eine Menge von 40-80 µg ausreichend sein sollen. Da schaue ich ausnahmsweise mal nicht auf die 100g sondern auf die Portoinsmenge.
Bei Milupa liegt dieser auf 175g fertigen Brei bei 36µg und bei Bebiviat auf 180g fertigen Brei bei 23µg. Auf die 100g reinem Pulver ist der Unterschied dann doch sehr groß. Bei Milupa sind auf 100g Pulver 81µg Jod enthalten und bei Bebivita 45µg. Wodurch das kommt kann ich mir leider nicht erklären.

Der Eisenwert ist bei der zubereiteten Menge etwa gleich, deswegen habe ich mich damit nicht weiter beschäftigt.

Bei der Zubereitung musste ich bei Milupa ein wenig experimentieren:
Beim ersten Versuch dickte der Brei so extrem nach, das ich noch ein bisschen Wasser nachgießen musste. Bei einem hungrigem Kind nicht gerade von Vorteil!
Beim nächsten Mal nahm ich dann gleich ein bisschen mehr Wasser (10ml) und schwupps, es war zu flüssig. Auch da hielt sich meine Freude in Grenzen...
Bei Bebivita hatte ich solche Schwierigkeiten gar nicht.


Was die Klümpchenbildung allerdings angeht liegt Milupa wieder vorne.


Wenn man die richtige Konsistenz dann hat, dann gibt aus auch kaum Klümpchen, was ich bei Bebivita leider öfter habe.

Zum Schluss wieder die Kalorien für den fertigen Brei: Milupa 192kcal und Bebivita 214kcal. Also bei beiden ungefähr gleich. Wobei der Milupa Grieß nach dem 4. Monat und der Bebivita ab dem 6. Monat gegeben werden kann.
Preislich zahlt man für 250g Milupa 1,95€ und für 600g Bebivita 3,95€.

In dem Fall entscheidet mein Sohn sich für Bebivita, da es ihm einfach besser zu schmecken scheint!


Wie ihr seht, Bei ist nicht gleich Brei und es lohnt sich bei den Nährstoffangaben genau hinzuschauen.
Ich möchte mich daher recht herzlich bei Kathleen für diesen ausführlichen Test und ihre Meinung bedanken. Mir hat es schon wirklich sehr geholfen. Obwohl ich immer noch ein wenig, nennen wir es... Respekt vor dem Beikoststart habe. Was man da alles beachten muss! Da ist das Stillen wirklich irgendwie viel einfacher ;)
 
Ich weise daraufhin, dass uns die Produkte von Milupa kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt wurden,
dies aber keineswegs unsere Meinungsbildung beeinflusst.

Nun habe ich irgendwie Appetit bekommen... ;)

Habt einen superschönen Tag!

Kommentare:

  1. Ja ja, die Breieinführung... Für den Abendbrei habe ich aber einen anderen Tipp, der auch wesentlich günstiger ist, allerdings muss man sich dafür an Vollmilch ran trauen. Da meine Hebamme der Meinung ist, dass man Vollmilch am besten einführt solange man noch stillt, habe ich abends erst Dinkelschmelzflocken von Köln genommen und jetzt sind wir bei Dinkelgrieß. Da kosten 500g gerade mal knapp über nen 1€. Wenn man Weichweizengrieß nimmt, sind es sogar pro 500g von NoName nur 0.5€ und von Marke 0,99€. Und hinzu kommt, dass in den "NichtimKinderregalstehenden"Produkten kein Zucker drin ist. Zumindest beim Grieß.
    LG Martina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke dir für die Tipps. Wie gesagt ich habe echt Respekt vor der Beikosteinführung.. Was man nicht alles beachten muss / sollte :D

      Liebe Grüße zurück!

      Löschen
    2. Ach so schlimm ist das gar nicht. Versprochen! Ich hab nicht besonders viel beachtet außer Schritt für Schritt von Gemüse zu Fleisch und leicht verdaulichen Sorten. Heute wird man nur durch die Vielzahl von Angeboten und den Versprechungen verunsichert. Wir sind auch groß geworden, ohne dass unsere Eltern groß Informationen hatten. Heute ist man häufig Überinformiert und liest auf 3 verschiedenen Seiten 3 verschiedene Meinungen, wann ein Kind was essen sollte. Und die Firmen wollen ihren Umsatz machen.
      So, dass war das Wort zum Mittwoch ;)
      LG Martina

      Löschen
  2. Das hört sich alles komplizierter an, als es wirklich ist:) meine Kiddies mochten alle Drei keinen Abendbrei, also gab es weiterhin Milch, bis es durch Brot ersetzt wurde. Frühstück wahlweise Brot oder Müsli, eigentlich brauchten wir den ganzen Fertigkram von Milupa usw. garnicht.
    Gruß Simone

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für die aufmunternden Worte. Irgendwie bin ich aber doch froh, dass ich die Verantwortung der Beikosteinführung ein wenig auf den Lotte-Papa abgeben kann, schließlich ist er ab September dann in Elternzeit und darf sich ums Töchterlein kümmern :D

    Liebe Grüße an euch!

    AntwortenLöschen
  4. Ich bin gespannt, was du vom Breikoststart berichtest.... Wir haben nach dem halben Geburtstag mal versucht anzufangen. Minikind hat es nicht die Bohne interessiert.. im Mund nehmen okay.. dann alles wieder schön ausspucken... Stillen war besser... also haben wir einfach noch weiter gestillt und dann mit etwas über 7 Monaten angefangen mittags Gemüse bzw. dann Gemüse-Kartoffelbrei zu geben... Abends gab es erst dann mit ca. 8 Monaten... Habe aber auch Alnatura genommen. Der Zucker dadrin rührt ja nicht vom Zusatzzucker, sondern kommt durch das Getreide...

    Frühstückbrei haben wir gar nicht genommen. Da gab es dann Brot. Und ansonsten wurde ja immer nach Bedarf gestillt.. :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke dir für die ausführlichen Infos und deine Erfahrungen!

      Ich hoffe, dass ich auch noch dann nebenbei stillen kann. Leider muss ich ja bald wieder arbeiten gehen... Na ja, ein wenig freue ich mich ja auch drauf. Wird nun dann etwas schwieriger mit dem Stillen :D

      Liebe Grüße!

      Löschen
    2. Das ergibt sich dann aber auch aufgrund der Situation. Lotte wird schnell lernen, dass es bei Papa keine Muttermilch gibt und dass bei dir dann auf deine Anwesenheit konzentrieren. Deine Brust wird sich darauf einstimmen... UND: es stehen dir ja durchaus Stillzeiten zu. (http://www.gesetze-im-internet.de/muschg/__7.html) Was du ja auch als "Abpumpzeit" nutzen kannst.

      Lass es auf dich zukommen... wie lange hast du noch bis du losmusst? Zwei Monate?

      Löschen
  5. Ich hoffe, dass mein Körper weiterhin so gut mitmacht :)

    Mitte Oktober muss ich wieder ran. Auf der eine Seite freue ich mich endlich wieder arbeiten gehen zu dürfen und dann schaue ich mir Lotte an und denke: nee... doofe Idee ;)

    Aber erst einmal genießen wir ab Mitte September einen Monat Familienzeit. Ein Traum!

    AntwortenLöschen